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Die Stadt der Zukunft. Eine Fotoausstellung im öffentlichen Raum

Wenn wir an die Stadt der Zukunft denken, stellen wir uns gewöhnlich glitzernde Wolkenkratzer, Slums oder fliegende Autos auf mehrspurigen Himmelsstraßen vor. Was bei derartigen Visionen häufig unbeachtet bleibt, ist der Blick aufs Detail, auf die Menschen, die vor dieser Kulisse ihren Alltag bewältigen. Die Fotoausstellung zum Thema Stadt der Zukunft wendet den Blick weg vom schillernden Panorama, hin zu den Menschen und wie sie eine Stadt in Gebrauch nehmen.

Es geht um die vielfältigen Möglichkeiten, die Städte ihren Bewohnerinnen und Bewohnern zur Lebensgestaltung bieten. Und es geht um Chancen für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft. Welche Handlungsräume bietet etwa die russische Stadt Pskow ihren Jugendlichen? Wie eignen sich Kinder aus dem schwedischen Visby ihren Ort an? Wie verändert sich eine Stadt, wenn die Menschen mehr und mehr Zeit in virtuellen Räumen verbringen? Solchen Fragen widmen sich die Fotografinnen und Fotografen der Ausstellung „Future City – Stadt der Zukunft“, die anlässlich des 38. Internationalen Hansetages vom 22. bis zum 24. Juni 2018 in Rostock zu sehen ist. Zur Teilnahme wurden Fotografinnen und Fotografen aus den Mitgliedsstädten des Hansebundes der Neuzeit aufgerufen. Aus den Bewerbungen wurden 18 Künstlerinnen und Künstler aus acht Hansestädten in sechs Nationen ausgewählt. Ihre Bilder zeigen ein breites Spektrum fotografischer Ansätze, von dokumentarischen Fotos bis hin zu digital erzeugten Bildern, von Visionen der ökologischen Stadt bis hin zur alternden Gesellschaft.

Fotocredits (in Reihenfolge): Alexej Arkipov | Pskow, Fog of the Future, 2017; Andrej Koksharov | Pskow, Holi Color Festival, 2015; Gunnar Borbe | Rostock, Verengung, 2017; Janosch Boerckel | Herford, Modul, 2011; Lysanne Buunk | Doesburg, Beinum West, 2017; Maciej Marszalkowicz | Danzig, Lights of Harbor, 2017; Oleg Friga | Weliki Nowgorod, Next, 2017; Tina Messing | Visby, Grab, 2012

Die Fotografien werden im öffentlichen Raum vor dem Kröpeliner Tor inszeniert – in Schiffscontainern und auf großen, weithin sichtbaren Panels. Einer der Container beherbergt eine Fotobuch-Werkstatt. Dort können sich Besucherinnen und Besucher aus allen Bildern der Ausstellung ihren eigenen Katalog zusammenstellen. Entwickelt wurde dieses Format durch The PhotoBookMuseum. Das 2014 in Köln gegründete Museum ist das weltweit erste, das sich ausschließlich der Vermittlung von Fotobüchern widmet. Vor allem durch mobile Ausstellungsformate und Workshops wollen die Gründer einem breiten Publikum die Kunst des Fotobuches nahebringen.

Gespräche und Führungen mit den anwesenden Künstlerinnen und Künstlern begleiten die Ausstellung.

Ausstellende Künstler

Braunschweig (Deutschland): Claudia Taylor
Doesburg (Niederlande): Lysanne Buunk
Dorsten (Deutschland): Doris Gerhard
Gdansk (Polen): Maciej Marszalkowicz
Greifswald (Deutschland): Daniela Risch
Herford (Deutschland): Janosch Boerckel
Lübeck (Deutschland): Maren Winter
Neuss (Deutschland): Stefanie Minzenmay
Osterburg (Deutschland): Malina Bura

Pärnu (Estland): Marko Toomast
Pskow (Russland): Alexej Arkipov
Pskow (Russland): Andrej Koksharov
Stargard (Polen): Anna Hibner-Cierpicka
Visby (Schweden): Tina Messing
Weliki Nowgorod (Russland): Oleg Friga
Rostock (Deutschland): Mareike Timm
Rostock (Deutschland): Gunnar Borbe
Osnabrück (Deutschland): Angela von Brill


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