Strategieentwicklung für faire Hansetage

Am 14. September hat sich die Arbeitsgruppe Faire Hanse in Hamburg getroffen. Fairtrade-Beauftragte und Stadtvertreter aus den Hansestädten Neuss, Hamburg, Gronau und Rostock haben über Leitlinien und Strategien gesprochen, die auf zukünftigen Hansetagen das Thema Fairtrade in den Vordergrund rücken sollen. Weitere Mitglieder der Arbeitsgruppe sind die Hansestädte Lübeck und Danzig. „Nur wenige der 190 Mitgliedsstädte des Hansebundes sind auch gleichzeitig zertifizierte Fairtrade-Städte, wie Rostock oder Lübeck. Dabei kann man schon mit einfachsten Maßnahmen die Auszeichnung als Fairtrade-Stadt bekommen. Das wollen wir den anderen Hansestädten zeigen“, sagt Anke Dartsch als Projektbeauftragte.

Auf dem Internationalen Hansetag in Rostock 2018 sollen erstmals konkrete Projekte umgesetzt werden und als Best-Practice Beispiele für andere Hansestädte dienen. So wird z.B. bei offiziellen Anlässen wie Empfängen und dem Hanse Kongress besonderer Wert auf regionale und fair gehandelte Köstlichkeiten beim Catering Wert gelegt. Außerdem soll es einen eigenen Marktbereich vor dem Kröpeliner Tor geben, wo Besucher und Delegationen fairen Handel live erleben und kosten können.

Rita Berkholz

Die Arbeitsgruppe Faire Hanse tagte in Hamburg. Foto: Lena Hansen