Jugendliche bauen Kogge

Soziales Projekt
Produktionsleiter Klaus Rüller, Barbara Hülsmeyer, Vorsitzende des Vereins Jugendhilfe Stadt und Land, und Johannes Wolff vom Büro Hanse Sail der Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde präsentieren den Entwurf der fertigen Kogge. Foto: Annika Schmied

Gemeinsam mit der Hanse Produktionsschule / Jugendhilfe Stadt und Land e.V. Rostock bauen die Organisatoren des Hansetages ein 5 Meter langes und 1,80 Meter breites Koggenmodell aus Holz. Ziel der Hanse Produktionsschule ist es, schulische und produktive Bildung und Beschäftigung sowie berufliche Orientierung für Jugendliche ab 15 Jahren durch produzierende Tätigkeiten und das Sammeln von praktischen Berufserfahrungen zu gewährleisten. Damit sollen die jungen Menschen auf den Abschluss der Berufsreife und den Arbeitsalltag vorbereitet werden.

Das jugendliche Team der Hanse Produktionsschule. Foto: Annika Schmied

Seit Ende letzten Jahres arbeiten acht Jugendliche unter Anleitung von Klaus Rüller an der Kogge. Auf der OstseeMesse vom 28. Februar bis 4. März wird beim Stand des Hansetages und des Medienpartners Ostsee-Zeitung öffentlich an dem Schiff weitergearbeitet. Im April sollen die Arbeiten abgeschlossen werden. „Dann wollen wir die Kogge öffentlich aufstellen, so dass Sie für den Hansetag und die Arbeit der Hanse Produktionsschule wirbt“, erläutert Projektleiter Johannes Wolff. „Uns ist es wichtig, dass das Thema Hanse nicht nur rückwärtsgewandt, sondern auch für die Zukunft aufgearbeitet wird. Daher sind diese Projekte mit Jugendlichen wesentlich für den Hansetag in Rostock“, führt er fort. „Für unsere Jugendlichen ist es etwas ganz Besonderes, dass sie an einem so konkreten Projekt arbeiten können, das danach öffentlich sichtbar ist und im Zusammenhang mit dem Hauptevent des 800. Stadtgeburtstags steht“, ergänzt Barbara Hülsmeyer, Vorsitzende des Vereins Jugendhilfe Stadt und Land.

Die Organisatoren suchen noch Unternehmen und Bürger, die dieses Projekt mit symbolischen 800 Euro unterstützen. Weitere Informationen dazu erhalten Sie hier.

Annika Schmied