Rostock wie vor Hunderten von Jahren

Ritter, Met, Handwerksarbeiten und vieles Weitere erwartet die Besucher auf dem Ziegenmarkt hinter der Marienkirche und auf dem Markt auf der Silo-Halbinsel. Beide Bereiche sind nicht nur Anlaufstelle für Geschichtsinteressierte, sondern für all jene, die Lust haben, in eine andere Zeit abzutauchen und die Vergangenheit der Hanse zu ergründen.

Ob kleine Souvenirs oder Köstlichkeiten, auf dem Historischen Markt auf der Silo-Halbinsel gibt es allerlei zu entdecken. Tomasz Osak, der in diesem Jahr das erste Mal auf dem Hansetag ist, verkauft Honig und Met, wie es sie bei den Tempelrittern gab.

Sabine Obhof preist ihren selbstgemachten Gewürzwein an. Foto: Susanne Gidzinski
Lukas Reichenbach sorgt für Stimmung im Historischen Lager auf der Silo-Halbinsel. Foto: Susanne Gidzinski

Für Unterhaltung sorgt Lukas Reichenbach, der seit mittlerweile 17 Jahren jongliert. Auch für die Kinder ist gesorgt. Sie können sich beim Hufeisenwerfen und am Erbsenhammer ausprobieren.

Ein wenig anders sieht es auf dem Ziegenmarkt an der Marienkirche aus. Hier wird man in mittelalterlicher Sprache begrüßt. Wer dazu gehören möchte, der muss unbedingt den selbstgemachten Gewürzwein von Sabine Obhof kosten. „Dieses Weinlein bereitet Freud. Bei übermäßigem Verzehr kann es aber zum Gifte werden“, ruft sie in die Menge. Zur Not helfen sicher aber die natürlichen Heilkräuter vom Stand nebenan.

Für Ordnung sorgen die beiden Ritter Moritz von Zahrenhusen und Paul von Marienberge. Seit über zwölf Jahren ist er als historischer Darsteller tätig. „Es macht einfach Spaß sich in die Rollen hinein zu versetzen“, sagt er.

Susanne Gidzinski