Koggen-Modell wird auf dem Uni-Platz präsentiert

Bei strahlendem Sonnenschein und frischem Wind wurde die Hansetags-Kogge öffentlich präsentiert. Zur Ehrung der Partner und Sponsoren des Projektes wurden am Freitagmittag Schilder an das Modell angebracht. „Damit möchten wir uns bei den Unterstützern bedanken“, sagt Dr. Barbara Hülsmeyer, Vorstandsvorsitzende des Vereins für Jugendhilfe Stadt und Land e.V., in dessen Einrichtung in Kooperation mit dem Büro Hanse Sail der Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde das Modell gefertigt wurde.

Das etwa drei Meter lange Modell wurde von den Schülern der Hanse Produktionsschule gebaut. Drei der sieben Teilbereiche der Schule waren an dem Bau beteiligt: der Metallbau, die Tischlerei sowie der Bau-Service. Seit September arbeiteten zehn Schüler an der Kogge. Sie bauten zunächst ein kleineres Modell, erarbeiteten ein Konzept, erstellten einen Kostenplan und suchten nach Partnern, die das Projekt finanzieren. „Wir sind sehr stolz auf unsere Schüler. Sie haben fleißig gearbeitet und sich auch selbst in das Projekt eingebracht“, erzählt Hülsmeyer. Auch Klaus Rüller freut sich über seine Schüler. Der Werkstatt-Pädagoge koordinierte das Projekt und unterstützt es auch als Privatperson, indem er das Segel der Kogge sponsert. „Das Segel ist ein echtes Baumwoll-Segel aus dem Jahr 1969“, so Rüller.

Im Rahmen des Hansetages wurde das Modell der Hansekogge in Anwesenheit von Mitgliedern und Schülern der Hanse Produktionsschule sowie von Partnern des Projektes auf dem Universitätsplatz öffentlich präsentiert. Foto: Lara Lichtenthäler

Zu Präsentation des Modells auf dem Universitätsplatz waren mit Jörg Litschka von Rostock Port, Michael Ahrens von der WIRO sowie Arica Kopp vom Autohaus FSN Projekt-Partner anwesend und brachten eine Plakette mit dem Logo ihres Unternehmens an der Kogge an. Medienpartner des Koggenbau-Projektes ist die Ostsee-Zeitung GmbH & Co. KG. Das Modell kann noch bis zum 24. Juni neben der Bühne auf dem Universitätsplatz besichtigt werden.

Die weitere Nutzung der Kogge ist noch nicht abschließend geklärt. „Wenn es möglich ist, soll die Kogge in Zukunft mit auf Messen und andere Hansetage reisen“, kündigt Holger Bellgardt, Leiter des Hanse Sail-Büros an. „Wir nehmen gern Vorschläge für eine Nutzung oder temporäre Aufstellungsorte entgegen“, so Bellgardt weiter.

Folgenden Partnern danken wir für ihre Unterstützung: Rostock Port, WIRO, FSN, Tamsen maritim, KTC, Liebherr, EDEKA, REWE, Ostsee-Zeitung, Klaus Rüller sowie der Hanse Produktionsschule. Auch weiterhin sind Partner willkommen, die das Projekt mit symbolischen 800 Euro unterstützen, um beispielsweise Wappen von Hansestädten Mecklenburg-Vorpommerns anfertigen und anbringen lassen zu können.

 

Lara Lichtenthäler