Party Ahoi! Hanseparty auf der „Cap San Diego“

Samstagabend war ein voller Erfolg – sowohl für die deutsche Fußball-Nationalelf, als auch für die Delegierten und Teilnehmer der Hanseparty. Die „Cap San Diego“ wurde am Passagierkai Warnemünde zur Party Location umgestaltet. Mit 1.000 verkauften Tickets war die Hanseparty ausverkauft und 1.000 Menschen feierten nicht nur den Hansetag, sondern fieberten auch gespannt beim Spiel Deutschland gegen Schweden mit. Nachdem Deutschland in der Nachspielzeit noch den Sieg für sich erringen konnte, waren die Besucher in bester Feierlaune und reckten zu der Musik des DJ’s die Hände in die Höhe.

Mit darunter Kerstin Riepenhoff. Die 30-Jährige ist aus Soest (Nordrhein-Westfalen) nach Rostock gekommen und betreut auf dem Hansemarkt den Stand ihrer Stadt.

Kerstin Riepenhoff (30) feiert auf der „Cap San Diego“ die Hansetage und den Sieg für Deutschland. Foto: Danny Gohlke

„Rostock ist wunderschön! Ich würde lieber hier wohnen als bei uns“, sagt Riepenhoff. Die Fete auf dem Museums-Frachtschiff „Cap San Diego“ beeindruckt sie: „Die Party ist super – nach dem ganzen Tag am Stand braucht man so eine Abwechslung.“

Das 1961 gebaute Schiff liegt bereits seit Dienstagabend in Warnemünde an der Pier. In seinem Heimathafen Hamburg kann es die meiste Zeit als Museumsschiff besichtigt werden. Zwischendurch jedoch wird das Schiff für Veranstaltungen aller Art genutzt. Walter Schröder gehört zu der 50 Mann starken Crew. „Solche Schiffe wie die ‚Cap San Diego‘ werden auch die Schwäne des Südatlantiks genannt“, erzählt der 76-Jährige, der ehrenamtlich auf dem Schiff hilft.

Auch der Oberbürgermeister Roland Methling ist begeistert von der Hanseparty und dem Hansetag in „seiner“ Stadt: „Das Essen ist gut und die Leute sind in Feierlaune. Der Hansetag sind genauso spannend wie das Spiel jetzt.“

Nach der Party ging es dann zurück in Richtung Stadthafen, wo mit einer Lasershow und einem Feuerwerk in den 800. Stadtgeburtstag Rostocks hineingefeiert wurde.

 

Lara Lichtenthäler